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Fragst du dich manchmal: Kann mehr wirklich besser sein — ohne chaotisch zu wirken?
Ich hole dich da ab, wo viele den Stil falsch verstehen. Maximalism heißt bei mir nicht „vollgestellt“, sondern bewusst kuratiert.
In diesem Guide geht es um Wärme, Textur und Räume, die eine Story erzählen. Wir sprechen über Wirkung — Tiefe, Drama und Atmosphäre — und nicht über 100 Deko-Teile.
Ich zeige dir 2025-Schwerpunkte wie Color Drenching, Wallpaper-Moment und skulpturales Licht. Dazu gibt es praktische Schritte: Konzept, Zonierung (Wand/Boden/Textilien) und Details.
Zwischendurch nenne ich kleine, sinnvolle Hebel — Bilderrahmen-Sets, Tischlampen, Kissenhüllen — ohne Kaufdruck. Am Ende wirst du nicht nur inspiriert sein, sondern auch starten können.
Du schaffst das — Schritt für Schritt, mit ehrlichen Beispielen für typische Wohnungen in Deutschland.
Wesentliche Erkenntnisse
- Maximalismus ist kuratiert, nicht chaotisch.
- Fokus auf Atmosphäre: Licht, Textur und Farbe machen den Unterschied.
- Wir arbeiten systematisch: Konzept → Zonen → Details.
- Praktische Hebel helfen schnell zu starten—ohne Showroom-Look.
- Tipps sind alltagsnah und passend für deutsche Wohnungen.
Was Maximalismus heute ausmacht: kuratiert statt chaotisch
Mehr ist erlaubt — aber nur wenn jedes Teil eine Absicht hat. Ich erkläre dir, wie bewusstes Gestalten den Unterschied macht: nicht vollgestellt, sondern intentional.
Mehr ist mehr, aber mit Konzept
Der Trick ist simpel: Jedes Objekt braucht eine Rolle — Anker, Rhythmus, Kontrast oder Ruhe. Wenn du das einhältst, entsteht automatisch ein roter Faden.
Maximalist design funktioniert so wie eine Galerie: Zielgerichtet und atmend, nicht wie eine Abstellkammer.
„Create pauses“ — weniger ist oft die Bühne für mehr Wirkung.
Das Zielbild: Räume mit Persönlichkeit und Story
Dein Raum soll eine story erzählen — wie ein visuelles Tagebuch. Setze ein Hero-Piece als statement und kuratiere den Rest darum.
Viele unterschiedliche motifs wirken geordneter, wenn du sie mit einem Bilderrahmen-Set zusammenbindest. Das schafft Einheit ohne Einheitlichkeit.
- Mini-Checkliste: Farbfamilie, 2–3 Musterwelten, 1 Metall-Finish, 1–2 Texturen.
- Tipp: Lass visuelle Pausen — freie Flächen sind Bühne für deine Highlights.
Woher der Look kommt und warum er gerade wieder so präsent ist
Die Geschichte des Stils ist ein Mix aus Prunk, Handwerk und bisschen Hollywood‑Glanz. Ich nehme dich mit auf einen kurzen Zeitreise‑Stop—Barock, viktorianische Opulenz, Art Déco und Hollywood Regency.
Historische Wurzeln: Barock, viktorianische Opulenz, Art Déco und Hollywood Regency
AD ordnet die Wurzeln klar zu: Epochen, in denen Opulenz als Kunst galt. Designer nutzten Form, Material und Muster für Drama und Identität. Heute heißt das für interior design: nicht prunkvoll, sondern erzählerisch.
Maximalismus als Gegenbewegung zu „zu steril“: Wärme, Textur und organisches Feeling
Nach Jahren von white‑on‑white wünschen viele wieder warmth—Stoffe, Holzmaserung, gewebte Textilien und Keramik mit kleinen Unregelmäßigkeiten.
Ein einzelnes vintage-Piece—ein alter Spiegel oder ein Secondhand‑Sessel—bringt Tiefe, ohne zu überfrachten. Kombiniere dann Klassik mit moderner Fotografie und einem Flohmarktfund in derselben Farbfamilie.
| Epoque | Typisches Merkmal | Wie du’s heute nutzt |
|---|---|---|
| Barock | Skulpturale Formen | Statement‑Möbel sparsam einsetzen |
| Viktorianisch | Dichte Muster | Muster als Akzent, nicht als Ganzraumdekor |
| Art Déco | Grafik & Metall | Metallfinish als Anker nutzen |
| Hollywood Regency | Glamour & Drama | Skulpturales Licht statt Überdekor |
Das Ergebnis: Räume, die erzählen—keine Showrooms. Das macht den heutigen look so relevant. Jetzt schauen wir, was 2025 besonders prägt.
maximalist interior wohntrends 2025: Diese Elemente prägen den aktuellen Stil
Was jetzt zählt: Farbe als Kulisse, Tapeten als Bühne und Leuchten als Hauptdarsteller. Ich sortiere die Trendbausteine so, dass du sie wie ein Rezept nutzen kannst.
Color Drenching: satte, mutige Farbräume
Color Drenching heißt Eintauchen. Wände — manchmal auch Decke — werden in einem satten Ton gebadet. Das schafft sofort ein kuratiertes statement, nicht nur buntes Durcheinander.
Wallpaper-Moment: florale Prints und Texturen
Tapeten sind 2025 wirklich huge. Große prints, florale Motive und spürbare textures wie Sisal wirken fertig und zusammenhängend. Eine Wand wirkt oft stärker als 20 einzelne Deko-Teile.
Licht als Drama-Faktor
Leuchten sollten ein drama liefern—skulptural, oversized oder vintage Murano. Eine gute Tischlampe bringt abends Schatten, Tiefe und diese „Boutique-Hotel“-Ecke.
Layering mit Anspruch
Mix aus Mustern, Materialien und Epochen — aber mit Wiederholung. Setze Messington als gemeinsamen Nenner in Rahmen, Leuchte und Griffen. LED-Lichterketten schaffen weiches Abendlicht; Kissenhüllen-Sets sorgen für Rhythmus.
| Trend | Wirkung | Praktischer Hebel |
|---|---|---|
| Color Drenching | Raum wirkt kuratiert und ruhig | ein Farbton für Wand + Decke |
| Wallpaper | Schnelle, vollendete Optik | großformatiges Floral-Print an einer Wand |
| Lighting | Fokussierte Stimmung & Tiefe | skulpturale Deckenleuchte + Tischlampe |
| Layering | Textur und Geschichte | Kissenhüllen-Sets + Wiederholung von Metall |
„Color Drenching ist einer der populärsten 2025-Trends.“
Farbe, Kontrast und Maßstab: So wirkt „Drama“ hochwertig statt laut
Nicht schrill, sondern souverän—das ist das Ziel. Hochwertiges Drama entsteht, wenn du Farben, scale und Ruheflächen bewusst kombinierst.
Farbfamilien definieren
AD (Jade Joyner) nennt Töne wie burgundy, olive, ochre und tobacco als Basis für aktuelle color confidence. Ergänze 1–2 Akzente — z. B. kobaltblau oder pink — als kleine Feuerwerke.
Maßstab einsetzen
Scale entscheidet oft mehr als viele Deko‑Teile. Ein großes Kunstwerk über dem Sofa macht einen room sofort kuratiert. Lieber ein großes art‑Piece als zehn kleine Objekte.
Kontrast-Regel & visuelle Pausen
Setze contrast praktisch: matte Wand + glänzender Rahmen, ruhiger Teppich + gemusterte Kissen. Schaffe Pausen—freie Flächen lassen die restliche Gestaltung teurer wirken.
„Create pauses“ — ein freier Bereich ist die Bühne für dein Statement.
- Mini-Übung: Wähle 3 Hauptfarben, 2 Texturen und 1 Finish. Prüfe jedes neue Teil: verstärkt es die Story oder macht es nur Krach?
- Beispiel Flur: kräftige Farbe + Spiegel als Glanzpunkt = Tiefe ohne Stellfläche zu verlieren.
Muster-Mix meistern: Checks, Stripes, Florals und Geometrie kombinieren
Muster mischen heißt Rhythmus schaffen, nicht Chaos produzieren. Ich zeige dir eine klare Logik, die entspannt ist und schnell funktioniert.
Die bewährte Kombi: Karos + Streifen
Checks und Stripes spielen gut zusammen — klare Geometrie trifft auf Richtung. House Beautiful nennt das einen spannenden Duo-Look, der sofort Struktur liefert.
Florals fungieren oft als weicher Dritter. Sie glätten die Geometrie und bringen Rhythmus ins Bild.
Pattern Drenching: wenn Muster die Hauptrolle übernehmen
Pattern Drenching ist mutig: Walls oder eine ganze Wand in großem Muster — wallpaper als Bühne. AD empfiehlt dabei, den Maßstab bewusst zu wählen: groß an der Wand, klein auf Textilien.
Größenordnung steuern
Regel: eins groß, eins mittel, eins klein. Kleine prints auf Kissen und Decken. Große Muster an Wand oder auf dem rug.
Ein rug kann als Anker dienen—Farben vom Teppich nach oben ziehen und so alles verbinden.
Praktischer Hack & Alltagsregel
Kissenhüllen-Sets sind dein bester Freund. Sie liefern schnelle pattern-Wiederholung ohne Stress. Im Bad funktioniert das: Streifen-Handtuch + karoartige Fliese + florale wallpaper — wenn du 1–2 Farben festhältst.
- Wenn du zweifelst: Nimm ein Muster weg.
- Behalte eine enge Farbwelt — dann kann das mix ruhig laut sein.
| Problem | Einfacher Trick | Wirkung |
|---|---|---|
| Zu viel Unruhe | Farbe einschränken | Ruhigere Gesamtwirkung |
| Muster wirken durcheinander | Maßstab-Regel: groß/medium/klein | Klare Hierarchie |
| Kein Fokus | rug als Anker | Visuelle Verbindung Boden–Wand |
Texturen und Stoffe: Tiefe schaffen mit Samt, Vintage-Textilien und Drapery
Gefühl und Griff: textures machen aus Farbe erst ein echtes Erlebnis.
Samt und strukturierte Polster
Ein velvet Sofa verändert den Abend — es schluckt und streut Licht, wirkt sofort intensiver als ein weißes Leinenstück. Rich velvet oder mohair geben dem living-Room Tiefe und Drama, ohne überladen zu sein.
Vorhänge & Canopy-Effekt
Vorhänge sind Architektur aus Stoff. Drapery schafft ein Cocoon: dicke Bahnen rahmen das Bett und machen es regal‑wirkend. House Beautiful nennt das den einfachsten Weg, ein Schlafzimmer zu „erden“.
Vintage-Textiles layern
Vintage-Textiles bringen Patina und Webstruktur. Mehrere Lagen — grober Webteppich, gemusterte Tagesdecke, ein geerbtes piece — wirken gesammelt, nicht wild.
Praktischer Tipp: Ein Kissenhüllen-Set in Samt + Leinenoptik + Jacquard schafft Tiefe auf bestehenden sofas, ohne neue Möbel zu kaufen. Pflegehinweis: Setze auf robuste textiles — lieber weniger, dafür langlebig und alltagsfest.
Wände mit Wucht: Gallery Wall, Prints und Rahmen, die selbst Kunst sind
Mit einer wohlüberlegten Galerie verwandelst du eine Wand in eine Bühne. Eine gallery lädt das Auge ein zu wandern. Das macht den Raum sofort lebendiger als ein Einzelbild.
Chunky frames sind dabei eine Geheimwaffe. Wenn der Rahmen selbst Präsenz hat, wirkt jedes art-piece hochwertig — auch wenn Motive verschieden sind. Gleiches Material oder Profil schafft Ruhe in der Vielfalt.
Komposition, die funktioniert
Starte mit einem Ankerbild — das größte Werk in der Gruppe. Richte Bezugslinien an Möbelkanten aus, z. B. an der Oberkante des Sofas.
Hänge nicht symmetrisch, sondern „ungefähr gleich schwer“. Das heißt: Balance statt Perfektion. Halte Abstände gleichmäßig — 5–10 cm sind ein guter Richtwert.
Warum Rahmen-Sets sinnlos sind—oder eben nicht
Bilderrahmen-Sets sind kein reiner Shopping-Trick. Sie sind ein Ordnungs-Tool: gleiche Profile binden unterschiedliche prints und objects zu einer kohärenten Wand.
„Don’t forget to look up“ — die Decke kann Farbe oder Tapete tragen und schließt die Komposition ab.
| Gestaltungs-Schritt | Konkreter Tipp | Wirkung |
|---|---|---|
| Ankerbild wählen | Größtes Werk mittig oder leicht versetzt | Fokus & Orientierung |
| Rahmen-Profil | Gleiche Materialwahl für Ruhe | Einheit trotz Vielfalt |
| Abstände | 5–10 cm zwischen Rahmen | Gleichmäßige Lesbarkeit |
| Deckenfläche nutzen | Farbe oder Tapete über die Decke ziehen | Raum wird komplett & gemütlich |
Mini-Plan: Lege alles auf den Boden, mache ein Foto, dann bohren. Spart Löcher und Nerven.
Mehr zu kuratiertem Look oder schau dir praktische Beispiele an hier.
Stauraum als Bühne: Bücher, Sammlungen und Wandregale richtig inszenieren
Stauraum kann mehr sein als Versteck—er wird zur kleinen Bühne für deine collection. Ich meine: Regale sollen zeigen, nicht nur verstauen.
Bookshelf-Wealth: Bücher stapeln und Objekte dazwischen kuratieren
Stapel Bücher horizontal und vertikal. Zwischenräume füllen mit einer Vase, einer kleinen Skulptur oder einem gerahmten Foto. Luft ist wichtig—sie gibt dem Auge Ruhe.
Wandregale als Vignetten: kleine Stillleben statt überfüllter Ablagen
Setze lieber drei kuratierte Vignetten als eine durchgehend volle Ablage. Das schafft sofort Balance im room und sieht intentional aus.
Editing-Regel: Wiederholung von Farben und Materialien
Editieren ist dein bester Freund: Wiederhole 2–3 Farben oder Materialien—z. B. warmes Holz, schwarzes Metall und Messing. So liest das Auge Absicht statt Chaos.
- Praktisch: stabile, langlebige wall‑Regale mit sauberer Kante wirken hochwertig und halten Möbel & decor sicher.
- Wohnzimmer‑Beispiel: Bücher als Farbblock + 1 Vase + 1 Schale = fertig.
- Familienhaushalt: Körbe unten, schöne Zone oben—praktisch und curated.
Kurzer Test vor dem Aufstellen: Würde ich dieses object in einer Galerie so platzieren? Wenn nein—weg damit oder umplatzieren.
Mehr Inspiration für einen kuratierten Look findest du bei kuratiertem Look und praktischen Ideen hier.
Kleine Räume, große Wirkung: Maximalismus im Mini-Format
Kleine Räume sind meine Lieblings-Spielwiesen — hier wirkt jede Entscheidung sofort.
Ein winziger space kann like a jewel box glänzen, wenn du Farbe, Muster und Licht gezielt einsetzt.
Jewel-Box-Prinzip
Ich liebe powder rooms und Flure dafür. Eine kräftige Farbe oder eine florale wallpaper schafft sofort ein Boutique‑Hotel-Feeling.
AD und House Beautiful zeigen: Serena Dugan hat das in einem Powder Room mit Custom Lighting perfekt umgesetzt. Wenige, starke Entscheidungen erzeugen großes drama.
Wand statt Boden
Setze die Dichte an die wall — Galerie, Tapete oder Farbe. So bleibt der floor frei und der space wirkt nicht überladen.
Spiegel und Glanzpunkte
Ein Spiegel vergrößert den room optisch und verteilt light. Glänzende Oberflächen tun das gleiche—ohne neue Unruhe zu bringen.
„Kleine Räume sind perfekte Testlabore — das Ergebnis siehst du jeden Tag.“
| Problem | Einfacher Trick | Wirkung |
|---|---|---|
| Zu wenig Stimmung | Florale wallpaper + warmes Licht | Sofortige Atmosphäre |
| Wenig Tiefe | Großer Spiegel | Mehr Raumgefühl |
| Überladen | Regel: 1 Muster + 1 Farbe + 1 Finish | Elegantes, edles look |
Tipp: Probier zuerst den kleinen space — der Erfolg motiviert. Mehr Ideen zu Trends und Vorgehen findest du bei neue Wohntrends 2026.
Raum-für-Raum-Inspiration: Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche, Bad, Balkon
Ich gehe Raum für Raum durch — damit du nicht nur Ideen hast, sondern auch direkt weißt, was du tun kannst.
Living Room
Ein gutes rug ankert den living room und setzt die Farbpalette. Darauf baust du ein großes art‑Piece in Scale und ein Hero‑furniture‑Stück — z. B. ein Samtsofa oder ein Vintage‑Sessel.
Wenn viel los ist, wähle einen ruhigen Teppich; bei schlichten Wänden darf der rug gerne mutig sein.
Schlafzimmer
Im bedroom gilt: ruhige Basis (Bett, Wandfarbe), darüber Muster‑Schichten und Drapery für den textilen Cocoon. Vorhänge machen das Bett zum intimen Rückzugsort.
Küche
Setze auf farbige Fronten und ornamentale Griffe. Gemusterte Fliesen als großformatiges Pattern funktionieren wie ein wall‑art — nur abwischbar.
Bad
Tapete liefert den Wow‑Effekt. Stimmen Designer‑Finishes (Armatur, Spiegel) auf die Tapete ab, wirkt alles intentional und hochwertig.
Outdoor / Balkon
LED‑Lichterketten verwandeln Balkon & Terrasse abends in ein zweites living space. Warmes Licht, ein kleiner rug und ein paar textiles reichen fürs Wohlfühl‑Gefühl.
„Wenn du nur eine Sache machst: such für jeden Raum das eine Element, das alles zusammenhält.“
Mehr konkrete Ideen für kleine Räume findest du bei Dekoideen für kleine Räume.
DIY-Tipps mit Profi-Effekt: So baust du den Look Schritt für Schritt auf
Du willst Profi‑Look, aber ohne Profi‑Budget? Dann hier mein einfacher Plan. Wir arbeiten in Etappen — so vermeidest du Chaos und bleibst motiviert.
Start mit einem Statement
Wähle zuerst ein klares statement: Wandfarbe, eine auffällige wallpaper oder ein großformatiger Print. Das wird dein Leitmotiv und gibt allen Entscheidungen Richtung.
Layering‑Plan in drei Zonen
Arbeite Zone für Zone: erst Wand (Farbe/Kunst), dann Boden — ein gutes rug, dann Textilien. So siehst du sofort, ob alles zusammenpasst.
Schnelles Upgrade: Textil‑Sets
Kissenhüllen‑Sets sind mein Lieblings‑Hack. Sie schaffen Rhythmus und Wiederholung, ohne neuen furniture‑Kauf. Pro Tipp: ein Samt + ein gemustertes Kissen pro Sofa.
Light‑Update ohne Umbau
Setze auf warme Akzentlichter — Tischlampen und kleine Spots erzeugen Tiefe. Nicht nur Deckenzentrum: eine Lampe neben dem Sofa, eine im Regal.
Atmosphäre über Duft
Ein feiner Duftdiffuser ist der leise Stimmungsanker. Duft macht die atmosphere komplett — wie der letzte Pinselstrich beim decor-Mix.
- Finale Check: Wiederholt sich eine Farbe? Gibt es Pausen? Hat jedes Teil eine Aufgabe?
Wenn du langsam startest, bleibt das Ergebnis kuratiert und gemütlich — so, wie es AD empfiehlt. Mehr Inspiration für einen kuratierten Look findest du bei House Beautiful und luxuriöse Beispiele bei Klickkiste.
Fazit
Zum Abschluss: Was wirklich bleibt, ist das Gefühl, das dein Raum erzählt — ein kleines, persönliches story.
Für mich ist maximalism nicht Chaos, sondern ein bewusstes design-Konzept. Es geht um Farbe, Textur und Licht — nicht um möglichst viele pieces.
Drei Hebel funktionieren fast immer: mutige Farbe, bewusst skaliertes Muster und warmes, geschichtetes Licht. So entsteht Balance statt Überfluss.
Starte klein: such dir heute ein Leitmotiv (Farbe, Tapete oder Artwork), mach ein Foto vom Ist‑Zustand und plane Wand‑Boden‑Textilien. Am Wochenende: Samstag Statement & Wand, Sonntag Textilien & Licht — und dein erster interior‑Moment ist fertig.
Dein Zuhause muss nicht perfekt sein — aber es darf nach dir aussehen. Mehr Mut, mehr Absicht, mehr gute Geschichten.
FAQ
Was genau bedeutet dieser opulente Look — ist das nicht einfach nur vollgestellt?
Wie starte ich, wenn ich mich an diesen Stil heranwagen will, aber kein Profi bin?
Welche Farben funktionieren besonders gut zusammen ohne kitschig zu wirken?
Ich habe wenig Platz — passt dieser Stil überhaupt in kleine Räume?
Wie mische ich Muster, ohne dass alles durcheinander wirkt?
Welche Rolle spielen Texturen — reichen Farbe und Muster allein?
Wie integriere ich Kunst und Prints ohne Galerie-Wand überladen wirken zu lassen?
Welche Möbelstücke sollten im Zentrum stehen?
Gibt es nachhaltige Wege, diesen Look zu erreichen?
Wie setze ich Licht ein, damit der Raum dramatisch, aber gemütlich wirkt?
Welche DIY-Ideen bringen schnell Profi-Feeling?
Worauf muss ich beim Stauraum achten, damit der Look nicht überladen wirkt?
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