Schon mal gefragt: Kann ein kleiner Bogen an der Wand wirklich Stimmung machen — und das in weniger als einer Stunde?
Ich nehme Dich kurz mit: Regenbögen bringen sofort gute Laune und verwandeln jede Ecke in eine warme Wohlfühl-deko.
In diesem Guide zeige ich Dir drei Wege — vom schnellen Pappteller-Projekt (perfekt mit kindern) über einen texturigen Fiber-/Makramee-Bogen bis zur schlichten Boho-Version mit Holzperlen.
Je nach Variante brauchst Du unterschiedliche Basics. Manche Multifunktionshelfer wie Heißklebepistole oder ein Acrylfarben-Set spart Zeit und sorgt für einen sauberen Look.
Ich sage ehrlich, wie viel Zeit, Kosten und Schwierigkeit auf Dich zukommen — und wo Anfänger:innen oft hängen bleiben.
Bonus: Viele Modelle lassen sich aus Woll- und Schnurresten machen — nachhaltig, günstig und richtig hübsch.
Schlüsselerkenntnisse
- Regenbögen funktionieren als schnelle, fröhliche deko fürs Kinderzimmer.
- Du bekommst drei klare anleitung-Varianten: Pappteller, Fiber/Makramee, Boho mit Perlen.
- Plane Bögen in Größe und Breite, damit jeder bogen harmonisch wirkt.
- Multifunktionale Tools sparen Zeit und geben ein saubereres Ergebnis.
- Upcycling mit Restwolle macht Spaß und reduziert Kosten.
- Ich gebe realistische Einschätzungen zu Zeit, Aufwand und Stolperfallen.
DIY regenbogen basteln: Das wichtigste vor dem Start
Bevor Du loslegst: ein kurzer Plan verhindert Frust und schiefe Bögen. Ich erkläre kurz, welche Variante zu Dir passt und welche Materialien wirklich Sinn machen.
Welche Variante passt zu Dir?
Pappteller ist super für schnelle Kinderprojekte — günstig, schnell und sauber. Für eine texturige, warme Optik nimmst Du ein makramee regenbogen aus dicker Baumwollschnur; das fühlt sich cozy an.
Holzperlen‑Boho passt, wenn Du minimalistisch und natürlich magst — wenig Material, großer Look.
Zeit, Schwierigkeit & Kosten realistisch
Pappteller: 20–40 Minuten. Makramee/Fiber: 60–120 Minuten, je nach Anzahl der bögen. Holzperlen: meist 40–80 Minuten wegen Fädelns.
Kosten: Reste von wolle oder Schnur sind am günstigsten. Neu kaufen lohnt sich bei Sets — ein Makramee‑Starter‑Set, ein Acrylfarben‑Set oder eine Heißklebepistole + Klebesticks macht’s einfacher und sauberer.
Planung: Farben, Länge, Mitte & Enden
Lege vorher fest, wie viele bögen und wie breit jeder bogen wird. Für Stabilität kommt draht mittig (etwas kürzer als die Schnur) mit Klebeband. Verbinde Bögen unauffällig mit nadel und faden in der mitte und an den Seiten.
Achte auf die enden: fransig für Boho oder sauber begradigt. Knoten setze ich nur, wo sie nicht stören.
Regenbogen aus Pappteller basteln: schnelle Kinder-Deko mit Farben
Perfekt für einen Nachmittag: ein bunter Pappteller, der sofort Stimmung macht.
Kurz zur Anleitung: Teller halbieren, die mitte mit Lineal markieren und in sieben gleich breite Streifen teilen. Zeichne Halbkreise als bogen von innen nach außen.
Pappteller vorbereiten
Schneide den Teller in der Mitte durch. Markiere die mitte und zeichne die sieben Bögen. Je genauer hier, desto ordentlicher die Streifen später.
Regenbogen‑Farben sauber gestalten
Stifte sind simpel und super mit kinder. Ein kleines Acrylfarben‑Set sorgt für ein sauberes Ergebnis, wenn Du gleichmäßige Flächen willst.
Wolken & Bewegung
Klebe Krepppapier‑Streifen unten an – das bringt Bewegung. Forme Wolken aus Watte mit der hand und klebe sie an die Seiten oder unter das Ende.
- Ich nutze die klassischen sieben Töne (lila bis rot) für den typischen regenbogens Look.
- Loch stanzen, Bindfaden durchziehen – aber nicht zu nah am ende, sonst reißt der Teller.
- Schwierigkeit: leicht. Zeit: ca. 20–40 Minuten. Kosten: niedrig, ideal mit Recycling‑Teller und vorhandenen Stiften.
- Extra: Beklebe die Rückseite für eine ordentliche seite am Fenster (optional).
Makramee Regenbogen & Boho-Varianten: Wolle wickeln, Draht formen, Enden glätten
Hier entsteht der echte Handmade-Look — mit dicker Schnur, drahtkern und ein bisschen Geduld. Ich erkläre kurz die Basis und zeige Tricks, damit die bögen sauber und stabil werden.
Basis bauen
Schneide dicke Baumwollschnur oder wolle in der gewünschten länge. Für Stabilität schiebe ich in jeden bogen einen draht, etwas kürzer als die Schnur, und fixiere ihn in der mitte mit Tape.
Wolle umwickeln ohne Frust
Starte ein paar Zentimeter vom ende entfernt, knicke den Faden und wickele drüber — so brauchst du keinen knoten. Beim Farbwechsel achte auf gleichmäßige farben‑Übergänge und schiebe Schlaufen zusammen, um Lücken zu vermeiden.
Bögen verbinden & saubere Enden
Für einen unauffälligen Halt nähe ich die Bögen mit nadel und faden an der mitte und an den beiden enden. Enden aufdröseln, kämmen und bei Bedarf ganz leicht anfeuchten und glätten.
„Mit ein paar Ponpons kaschierst du die Drahtstellen — wirkt wie Absicht, nicht wie Reparatur.“
- Boho-Variante: Draht doppelt, Holzperlen auffädeln und Bögen abwechseln — Heißklebepistole spart Zeit und hält sauber.
- Finish: Ponpons als Wölkchen ankleben, Juteband als Aufhängung.
- Einsatz‑ideen: Wand-Statement, Mobile, Geschenk‑Anhänger oder Bilderwand‑Akzent.
Mehr Technik und Beispiele findest du in einer ausführlichen Anleitung zur makramee‑Anleitung und bei kreativen Accessoire‑ideen. Schwierigkeit: mittel. Zeit: ca. 60–120 Minuten. Nachhaltig: Reste von Schnur und wolle++ funktionieren prima.
Fazit
Am ende zählt nicht die Perfektion, sondern das warme Gefühl im Raum. Ein diy regenbogen schafft sofort Stimmung — ob knallig für das Kinderzimmer oder zart im Boho-Look.
Kurz zusammengefasst: Pappteller bringen schnelle Glücksgefühle (Pappteller‑Anleitung), Makramee gibt Textur und Wärme, Holzperlen wirken clean und minimal.
Unperfekt ist okay. Kleine Kanten, Wolken oder Ponpons kaschieren vieles. Und: Reste von Schnur und Wolle sind ideal für Mini‑regenbögen — nachhaltig und charmant.
Wenn Du einen machst, speichere die Schritte, teile ein Foto und bastle gleich zwei — einen zum Behalten, einen zum Verschenken. Für mehr Ideen schau dir die farbigen Anleitungen und kreative Projektvorschläge an.


