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Wohnzimmer Layout Ideen

20 Wohnzimmer-Layouts, die 2026 jeder ausprobiert

Fragst du dich manchmal — wie wird dein Wohnzimmer warm, persönlich und trotzdem smart im neuen Look?

Ich nehme dich kurz mit durch meinen Plan: erst eine erdige Farbbasis, dann haptische Materialien, zonierte Beleuchtung und zuletzt Deko mit Charakter. So entsteht Atmosphäre statt kalter Perfektion.

Erwarte praktische Schritte für Mieter, kleine Räume und knappe Budgets. Ich zeige Proportionen für Sofa, Teppich und Tisch und gebe Beispiele für organische Möbelformen, Cord, Bouclé und natürliche Leuchten. Markenfarben wie Benjamin Moore Silhouette oder Behr Hidden Gem helfen bei der Auswahl — ohne Stress.

Kurz gesagt: weniger Showroom, mehr Zuhause‑Gefühl — warm, texturiert und mit Tiefe. Lies weiter und bau dir einen Raum, in dem du gern Zeit verbringst.

Wichtige Erkenntnisse

Trend-Report 2026: Wärme, Persönlichkeit und Tiefe im Zuhause

Wir sehnen uns nach Räumen, die atmen und Geschichten tragen. Wärme und haptische Oberflächen ersetzen glatte Perfektion. Das ist ein klarer trend in den aktuellen wohntrends.

Emotion statt Makel: Kleine Gebrauchsspuren erzählen von Leben. Möbel mit sichtbarer Geschichte gelten als Luxus. Secondhand‑Stücke, Relove‑Funde oder geöltes Holz schaffen sofort Charakter.

Farben mit Tiefgang und natürliche materialien stehen im Fokus. Sand, Mocha und Oliv erden das Raumgefühl. Matte Oberflächen neben punktuellem Glanz erzeugen Tiefe ohne Lärm.

Warum sich der Fokus verschiebt

Aspekt Praxisbeispiel Warum es wirkt
Möbel mit Geschichte Alte Vitrine, Flohmarkt‑Tisch Patina schafft Persönlichkeit
Natürliche Materialien Rattan, Leinen, Keramik Haptik und Ruhe
Farben Sand, Mocha, tiefes Silhouette Gefühl von Tiefe

Mein Praxis‑Tipp: Starte mit einem Herzstück — Sofa oder Schrank mit story — und bau die restliche einrichtung darum herum auf. So folgt dein design dem Menschen, nicht dem Katalog.

Farbwelten 2026: Von Terrakotta bis Transformative Teal

Farben prägen Stimmung — hier zeige ich, wie du mit wenigen Tönen große Wirkung erzielst.

Startet ruhig: Neo‑Neutrals wie Sand, Pfefferweiß und Warm Eucalyptus machen kleine räume sofort luftiger. Sie funktionieren toll in Mietwohnungen — als Decke, Tür oder ablösbare Akzentwand.

Erdtöne & Neo‑Neutrals

Sand, Mocha, Ocker, Oliv— diese Palette schafft Wärme und subtile Tiefe. Kombiniere Eiche oder geöltes holz mit Leinen und Keramik für harmonische materialien.

Statement‑Töne

Für Mutige: Silhouette AF-655, Hidden Gem und Transformative Teal setzen starke akzente. Nutze sie als Wand, Tür oder Decke statt im ganzen Raum.

Konkrete Paletten für Wohnzimmer‑Layouts

Licht und Materialeinfluss

Teste Farben bei Tageslicht und abends. LEDs 2700–3000 K lassen Erdtöne wärmer wirken. Materialien verändern Wahrnehmung: Oliv neben holz wirkt natürlich, neben Glas kühler.

Palette Typische Materialien Wirkung im Raum
Ruhig Leinen, Eiche, matte Keramik Helle, entspannte Atmosphäre
Ausgewogen Geöltes Holz, Leinen, Terrakotta‑Accessoires Ausgleichend, erdend
Ausdrucksstark Samt, dunkles Holz, grafische muster Mutig, aber elegant als Akzent

Mein Tipp: gleiche Farbfamilie in verschiedenen texturen nutzen — Bouclé, Cord oder Samt geben Tiefe ohne Chaos.

Materialien & Texturen: Natürlichkeit, Haptik und Struktur

Gutes Material spürst du, bevor du es siehst. Starte mit einer Naturbasis: warmes holz (Eiche oder Nussbaum), Leinenvorhänge und Keramikvasen erden den Raum sofort.

Stoffe mit Tiefe

Layer 2 heißt: stoffe. Cord‑Kissen, ein Bouclé‑Hocker oder ein Samt‑Akzent geben Tiefe. Grobes Leinen als Throw wirkt zurückhaltend und cozy.

Mix der Haptiken

Kontraste machen Spannung: geripptes Glas neben rauem Stein, glatte Fronten gegenüber strukturierten Teppichen. 3–4 Texturen reichen meist — mehr wird unruhig.

„Weniger Teile, aber wertig wählen — so bleibt dein möbel langfristig spannend.“

Nachhaltigkeit & Upcycling

Setze auf recycelte textilien, regionale Tischler und langlebige möbel, die man reparieren kann. DIY‑Idee: Alte Glasflaschen mit Rippfolie als Vase oder eine geölte Holzplatte aufs Couchtischgestell.

Element Beispiel Wirkung
Holz Eiche, Nussbaum Wärme, Stabilität
Stoffe Cord, Bouclé, Samt, Leinen Tiefe und Komfort
Kontraste Geripptes Glas + rauer Stein Spannung und Struktur
Nachhaltigkeit Recycelte Textilien, regionale möbel Langlebigkeit, low waste

Organische Formen & niedrige Möbel: Flow statt Kanten

Wenn Möbel fließen, fühlt sich das sofort entspannter an. Runde Kanten und weiche Silhouetten beruhigen Räume und lassen sie offener wirken.

Warum das funktioniert: Runde Formen lenken den Blick im Kreis und erzeugen Harmonie. Geschwungene sofas laden zum Sitzen ein — ohne harte Winkel. Ovale Tische sparen Platz und sind ideal in engen Bereichen.

Mix aus weichen Stoffen (Bouclé), warmem Holz und sanftem Licht macht das design komplett. Halte Laufwege frei und stelle möbel so, dass sie der Bewegung im Raum folgen — nicht umgekehrt.

„Ein Mini‑Makeover: runde Spiegel, ein kleiner Beistelltisch und eine gebogene Stehleuchte – und der Raum atmet neu.“

Ergebnis: Ein Wohnzimmer im entspannten stil, cozy und mit natürlichem Flow — perfekt fürs Zusammenkommen und ruhige Stunden.

20 Wohnzimmer-Layouts, die 2026 jeder ausprobiert

Praktische Setups, die Wärme, Textur und Funktion verbinden. Hier findest du kompakte, umsetzbare Beispiele — mit kurzen Schritt‑Tipps für Mieter, kleine räume und Budgetlösungen.

„Kleine Eingriffe — gutes materialien, bewusstes licht und ein Statement‑Stück — machen den Unterschied.“

Smart & atmosphärisch: Lichtideen und Technik für Zonen und Stimmung

Licht entscheidet, ob ein Raum funktional oder gemütlich wirkt — und oft beides zugleich.

Ich nutze drei Ebenen: Grundlicht, Zonenlicht und Akzentlicht. So entsteht sofort mehr Atmosphäre ohne Aufwand.

Smarte Szenen für Tag und Abend

Day Focus (ca. 4000 K) bringt Aktivität am Morgen. Evening Cozy (2700 K) dämpft und wärmt abends.

Per App oder Schalter rufst du Szenen ab. Das ist praktisch und mieterfreundlich.

Natürliche Leuchten: Papier, Bast, Rattan

Solche Schirme geben weiches, diffuses Licht. Perfekt über dem Couchtisch oder in der Leseecke.

Sie passen zu warmen Holzoberflächen und ergänzen Materialien wie Leinen oder Keramik.

Kabellos & versteckt: flexibel gestalten

Akku‑Leuchten auf Regal oder Fensterbank sparen Steckdosenstress. Möbel mit Ladeflächen sind nützlich und aufgeräumt.

Kabel versteckst du mit Clips, Möbelfußleisten oder Textilkabeln in Wandfarbe.

„Mehrere Lichtschichten sind das Geheimnis: dimmbar, zoniert und immer mit einem warmen Schirm.“

Element Praxis Warum
Grundlicht Dimmbare Deckenleuchte Gleichmäßige Helligkeit
Zonenlicht Steh-/Tischlampen mit Schirm Lesen, Arbeiten, Stimmung
Akzentlicht Bilderleuchte, Pflanzen-Spot Fokus und Tiefe

Kurzer Tipp: Kleine Details wie Filament-LEDs oder batteriebetriebene Bilderleuchten schaffen Akzente ohne Bohren — ideal fürs Zuhause.

Stil-Mix meistern: Skandi, Boho, Maximalismus, Castlecore harmonisch kombinieren

Mixen macht Spaß — wenn du klare Regeln hast. Ich erkläre dir kurz, wie vier verschiedene Welten zusammenpassen, ohne dass das Wohnzimmer unruhig wirkt.

Skandi x Natur

Basis: helle Hölzer und Leinen. Klarheit und Ruhe behalten Vorrang.

Setze eine Rattanleuchte für warmes Licht. So verbinden sich natur und simple designs.

Boho x Cozy

Mehr Textilien, Makramee und Pflanzen geben Gemütlichkeit. Arbeite mit einer Farbfamilie, damit Muster nicht laut werden.

Layer Kissen und Teppiche in ähnlichen Tönen — das schafft Tiefe ohne Chaos.

Maximalismus mit Maß

Ein Statement‑Sessel oder ein auffälliger Teppich reicht. Daneben ruhige möbel lassen das Piece wirken.

Wiederhole eine Akzentfarbe in kleineren Accessoires, so entsteht Balance.

Castlecore modern

Samtkissen, dunkle Wände in Restorative Darks und zarte Goldakzente — elegant, nicht überladen.

Nutze Gold sparsam als Brücke zu warmen holztönen und Textilien.

Proportionen & Balance beim Stil‑Mix

Regel: Starte mit Anker‑Neutrals (Beige, Sand). Sie halten alles ruhig.

Mut zur Persönlichkeit im Jahr: eine Stilwelt pro Zone, aber gemeinsame Farben verbinden alles.

Für konkrete Farb- und Textilideen schau dir auch meinen Tipp zum Schlafzimmer‑Refresh an — die Prinzipien lassen sich leicht übertragen.

Layouts für Mietwohnungen, kleine Räume und jedes Budget

Wenn Platz knapp ist, gewinnt Flexibilität: modular, vertikal und mit klaren Zonen.

Mietfreundlich: Streiche Türen, Leisten oder Rückwände statt ganzer Wände. Ablösbare Tapeten und Sticker geben Musterlust ohne Spuren. Modulare möbel wie Regalsysteme oder Sofas mit Einzelmodulen wachsen mit und zonieren ohne Bohren.

Miteinander funktioniert auf wenig Fläche

Runde Tische und Möbel mit offenen Beinen lassen den Blick schweifen — so wirken kleine räume größer. Hohe Regale, schmale Konsolen und Wandhaken nutzen Vertikale und halten den Boden frei.

Budgetstaffelung & nachhaltigkeit

Setz dein Budget clever ein: Investiere in Sofa und Teppich, spare bei Beistelltischen und Regalen mit Secondhand oder DIY. Upcycling macht viel her — Holzlatten als Lamellenwand, Stoffreste zu Kissen oder alte Keramik neu glasieren.

„Multifunktionale möbel und recycelte materialien sind 2026 Standard — gut fürs Portemonnaie und für nachhaltigkeit.“

Praktischer Tipp: Akku-Leuchten definieren Zonen ohne Leitungssalat. Für schnelle Ordnung helfen Körbe, Truhen und Poufs mit Stauraum.

Deko-Arrangements, Kissen & Teppiche: Tiefe, Charakter, Persönlichkeit

Kleine Details machen Räume zu Heimat — und genau darum geht es jetzt. In drei klaren Schritten baust du Vignetten und Texturen, die sofort Atmosphäre schaffen.

Vignetten bauen: Nutze die Dreiklang‑Formel: hoch (Vase), mittel (Buch), niedrig (Kerze). Drei Höhen, drei Texturen, ein verbindender Farbton — so wirkt jede Fläche bewusst und nicht überladen.

Vignetten bauen: Dreiklang aus Höhe, Form, Textur

Stell ein Holztablett als Bühne hin. Ordne Keramik, eine Vase und ein kleines Buch darauf an. Wiederhole ein Material an zwei Stellen für Ruhe.

Kissen-Setup: Größenmix, Stoffe, Muster für Wärme

Formel: 2 große + 2 mittlere + 1 Akzent. Mix aus Cord, Bouclé und Leinen schafft Tiefe. Muster maximal zwei, Farben aus der Raum‑Palette.

Teppichwahl: Größe, Terrakotta- und Wellenmuster, Raumwirkung

Der Teppich sollte mindestens die vorderen Sofafüße fassen. Wellenmuster bewegen den Blick; Terrakotta‑Akzente wärmen ohne zu beschweren.

Saisonale Varianten: Frühlingsfrische bis Winter‑Cocoon

Frühling: Leinen & Pastell. Sommer: weniger Layer, luftige Textilien. Herbst: Kakao‑ und Ocker‑Töne. Winter: Samt, Strick und gedämpftes Licht.

Für Wandkunst‑Akzente schau dir passende Ideen zur Bildaufstellung an und zur Türgestaltung:

Wandkunst‑Inspiration und Eingangsbereich‑Tipps ergänzen das Setup.

„Wiederholung von Materialien und ein klarer Größenmix — so bleibt Dekor persönlich, nie chaotisch.“

Fehler vermeiden, bessere Alternativen: Farben, Möbel, Licht

Manchmal genügen wenige Handgriffe, damit ein Wohnzimmer sofort wärmer wirkt. Ich zeige typische Fehlerbilder — und direkte, praktikable Lösungen, die du sofort umsetzen kannst.

Zu kühle Paletten vermeiden

Problem: Raum wirkt kalt. Lösung: setze auf warme Neutrals — Beige, Sand — und ein erdiges Akzent in Ocker oder Oliv. Das wärmt Farbwahrnehmung und funktioniert auch bei wenig Licht.

Falsche Proportionen

Problem: Teppich zu klein. Lösung: mindestens die vorderen Sofafüße auf dem Teppich oder ein größerer Basisteppich plus kleinerer Layer.

Problem: Couchtisch falsch hoch. Lösung: Tischhöhe ≈ Sofasitzhöhe ± 5 cm, Abstand 40–45 cm. So sitzt es sich bequem.

Blendlicht und Schattenzonen

Problem: Ein-Leuchte-Setup. Lösung: Drei Licht‑Ebenen — Grundlicht, Zonenlicht, Akzent. Dimmbar und warm am Abend, neutral am Tag. Das licht formt Farben und Stimmung.

Günstige Alternativen & Mietkniffe

„Zeitlos: bei Sofa und Teppich auf Qualität setzen, Trends in Kissen und Deko austauschen.“

Zum Schluss noch eine kurze To‑Do‑Checkliste: Farbe testen, Maße prüfen, licht planen, Kabel verstecken, Laufwege freihalten. Für eine praktische Vorlage nutze meine Praktische Checkliste.

Beispiele nach Räumen: Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche, Flur, Balkon

Kurz und praktisch: Fünf Beispiele für echtes Zuhause‑Feeling in jedem Raum. Ich beschreibe Proportionen, Licht und einfache Budget‑Kniffe — damit du sofort loslegen kannst.

Wohnzimmer‑Setup

Beige Wände mit einer Oliv‑Akzentwand, ein organisches Natursofa und ein niedriger Couchtisch aus holz geben Wärme. Ein Terrakotta‑Sessel setzt einen starken Akzent, während ein Wellen‑teppiche die Zone bündelt.

Smarte LEDs dimmen am Abend, eine Rattan‑Hängeleuchte sorgt für stimmiges Licht. Pflanzen fungieren als Raumteiler; Keramikvasen und Leinenkissen wiederholen den Farbton.

Schlafzimmer

In Restorative Darks (dunkles Blau oder Pflaume) wirkt das Zimmer hotelruhig. Bouclé‑Bank am Fußende, gedämpftes Licht und bodenlange Vorhänge schaffen atmosphäre.

Lampe auf Augenhöhe im Sitzen, abziehbare Bezüge und ruhige formen sorgen für Komfort und pflegeleichte oberflächen.

Küche

Foundational Neutrals, geöltes holz und offene Keramik schaffen Alltagstauglichkeit. Akzenttüren in Warm Eucalyptus und Messinggriffe liefern kleine akzente.

Budget‑Tipp: Türen lackieren statt neu kaufen — großer Effekt, kleiner Einsatz.

Flur

Ein kurviger Spiegel weitet optisch, eine schmale Konsole hält Schlüssel bereit. Ein Läufer mit struktur ist praktisch und leicht zu reinigen.

Balkon

Rattan, Outdoor‑Textilien und Pflanzen als Raumtrenner geben sofort natur und Gemütlichkeit. Akku‑Laternen schaffen Abendstimmung; Outdoor‑materialien bleiben langlebig.

Wiederhole kleine Akzente (z. B. Terrakotta in Vase und Sessel) — so entsteht ein roter Faden durchs zuhause.

Mehr Inspiration und Farbtipps findest du hier: Wohntrend‑Praxis & Farbsamples.

Fazit

Zum Abschluss ein kleiner Mutmacher: fang an, statt zu perfektionieren. 2026 steht für warme Farbtöne, ehrliche materialien und ein design, das Persönlichkeit vor Perfektion setzt.

Wichtiger Kern: Nachhaltigkeit ist jetzt emotional — langlebig, reparierbar und mit geschichte. Organische Formen, gute Proportionen und sanfte, smarte Beleuchtung schaffen ein Zuhause zum Wohlfühlen.

Probier eine kleine Idee aus — eine Akzentwand, ein runder Teppich oder ein Statement‑Sessel. Mehr Inspiration zu Leuchten findest du bei Leuchtentrends, und praktische Tischideen gibt’s hier: Tischideen.

Ready? Such dir heute ein Projekt aus und gestalte dein Wohnen mit Mut, Gefühl und nachhaltigem Fokus.

FAQ

Was sind die wichtigsten Grundideen für Wohnzimmer Layout Ideen?

Hauptsache Komfort und Funktion — setz auf eine Sitzzone als Herzstück, klare Laufwege und Zonen für Lesen, Spielen oder Arbeiten. Mixe natürliche Materialien wie Holz und Leinen mit weichen Texturen (Bouclé, Samt) für Tiefe. Kleine Räume beruhigst du mit runden Formen und hellen Neo-Neutrals; größere Räume vertragen mutige Akzentwände in Terrakotta oder Transformative Teal.

Warum verlagert sich der Trend von Perfektion hin zu emotionalem Wohnen?

Weil wir Zuhause wieder als Rückzugsort sehen — nicht als Showroom. Persönliche Stücke, Möbel mit Geschichte und warme Oberflächen schaffen Atmosphäre. Unvollkommene Texturen, handgefertigte Keramik und geripptes Glas erzählen Geschichten und wirken nahbar. Ich finde: Echtheit macht Räume lebendig.

Welche Farben sollte ich für ein zeitgemäßes Wohnzimmer wählen?

Erdtöne wie Sand, Mocha, Ocker und Oliv plus Neo-Neutrals bilden die Basis. Für Akzente funktionieren Silhouette AF-655, Warm Eucalyptus oder Hidden Gem — und natürlich Terrakotta für Wärme. Wichtig ist die Balance: eine ruhige Palette mit einem oder zwei Statement-Tönen, je nach Stimmung, die du willst.

Wie beeinflussen Licht und Materialien die Farbwahrnehmung?

Tageslicht macht Farben frischer; warmes Abendlicht vertieft Töne. Matte, natürliche Oberflächen schlucken Licht und erzeugen Tiefe; glänzende Flächen reflektieren und lassen Farben lebendiger wirken. Deshalb teste Muster immer bei Tages- und Abendlicht im jeweiligen Raum.

Welche Materialien sind 2026 besonders angesagt?

Naturmaterialien liegen vorn: geöltes Holz, Rattan, Leinen, Keramik und geripptes Glas. Stofflich sind Cord, Bouclé, Samt und grobes Leinen gefragt — sie geben Haptik und Wärme. Recycelte Textilien und regionale Hölzer unterstützen Nachhaltigkeit und Langlebigkeit.

Wie kombiniere ich verschiedene Texturen ohne Chaos zu erzeugen?

Arbeite mit Dreiklang: glatte, strukturierte und weiche Oberflächen. Zum Beispiel: glatter Couchtisch, grober Wollteppich, weiche Kissen aus Bouclé. Wiederhole Farben in verschiedenen Materialien, so entsteht Harmonie trotz Vielfalt.

Was sind die Vorteile organischer Formen und niedriger Möbel?

Organische Formen — geschwungene Sofas, ovale Tische — schaffen Flow und wirken einladend. Bodennahe Möbel bringen Ruhe und Nähe, besonders im Japandi-Stil. Sie eignen sich super für gemütliche, entspannte Atmosphären.

Wie setze ich smartes Licht atmosphärisch ein?

Nutze smarte Szenen fürs Tagesprofil: aktivierend am Morgen, gemütlich am Abend. Kombiniere dimmbare Deckenleuchten, Steh- und Tischlampen mit warmen Farbtemperaturen. Natürliche Lampenschirme aus Papier, Bast oder Rattan sorgen für weiches, schmeichelndes Licht.

Wie mische ich Stile wie Skandi, Boho und Maximalismus ohne Überladung?

Such nach Ankern: helle Hölzer für Skandi, viele Textilien für Boho, ein Statement-Piece für Maximalismus — und leg neutrale Ruhepole dazwischen. Achte auf Proportionen und wiederhole Farben, damit der Mix wie ein bewusstes Ensemble wirkt.

Welche Lösungen gibt es für Mietwohnungen und kleine Räume?

Mietfreundlich sind ablösbare Farben, modulare Möbel und leichte Raumteiler. In kleinen Räumen helfen runde Möbel, vertikale Regale und multifunktionale Stücke — zum Beispiel ein Sofa mit Stauraum oder klappbare Tische.

Wie wähle ich den richtigen Teppich und Kissenmix?

Teppichgröße richtet die Zone — größer ist meist besser. Terrakotta- oder Wellenmuster geben Tiefe; neutrale Teppiche schaffen Ruhe. Beim Kissen-Setup arbeite mit drei Größen, unterschiedlichen Stoffen und einem wiederkehrenden Farbton, so entsteht Wärme ohne Kitsch.

Welche typischen Fehler passieren bei Farben, Möbeln und Licht?

Häufig zu kühle Paletten ohne warme Akzente — das wirkt leblos. Falsche Proportionen bei Sofa, Teppich und Tisch stören den Fluss. Und schlechtes Licht: ein einziger Deckenpunkt erzeugt Schatten. Setz stattdessen auf mehrstufige Beleuchtung.

Wie kann ich nachhaltig und budgetfreundlich einrichten?

Kombiniere High-Low: ein langlebiges Sofa, dazu Secondhand-Möbel und DIY-Deko. Upcycling und lokale Handwerker sparen Ressourcen und geben Charakter. Recycelte Textilien sind trendy und oft bezahlbar.

Welche Layouts funktionieren besonders gut in Familienwohnungen?

Offene Sitzgruppen mit klaren Spielzonen, robuste, abnehmbare Bezüge und leicht zu reinigende Teppiche. Flexible Möbel — Hocker, modulare Sofas — passen sich an den Alltag an. Sicherheit und Stauraum sind Priorität.

Wie integriere ich Terrakotta ohne zu übertreiben?

Nutze Terrakotta als Akzent — Kissen, Vasen, einen Teppich oder eine Wandflächengestaltung. Kombiniert mit Oliv, Mocha oder warmen Neutrals wirkt es wohnlich statt laut.

Welche Beleuchtungsideen passen zu verschiedenen Jahreszeiten?

Frühling: helle, frische Szenen mit kühlerem Weiß. Sommer: leichte, luftige Leuchten und viel Tageslicht. Herbst: warme, gedimmte Szenen mit Kerzenakzenten. Winter: Cocooning mit warmen Dimmstufen und Texturen, die Wärme speichern.

Gibt es praktische Tipps für Farbe-Tests vor dem Streichen?

Ja — streich große Musterproben auf die Wand und beobachte sie über mehrere Stunden bei Tages- und Kunstlicht. Testmuster neben Möbeln halten. Farben wirken je nach Licht und Material ganz anders.

Wie wähle ich Statement-Möbel mit Geschichte?

Such Stücke mit guter Handwerksqualität — massives Holz, sichtbare Verbindungen, Patina. Vintage-Märkte und Secondhand-Shops sind Fundgruben. Ein Statement-Sessel oder eine geerbte Kommode geben Charakter ohne Trendsklaverei.

Welche Texturen geben Wohnzimmern sofort mehr Tiefe?

Bouclé-Kissen, Samt- oder Cord-Sessel, grobe Leinenvorhänge, gerippte Glasvasen und natürliche Teppiche. Kombiniert schaffen sie Schichten, die man nicht nur sieht, sondern fühlt.

Woher nehme ich Inspiration für persönliche Arrangements?

Schau dir Interiors von Marken wie Muuto, Ferm Living oder HAY an, blätter in Vintage-Katalogen, besuche lokale Handwerker und sammel Fundstücke. Ich kombiniere oft Fundstücke mit Lieblingsstücken — so entsteht Persönlichkeit.
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